Hypnose und Hypnotherapie - wo ist der Unterschied?
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Hypnose

Hypnose und Hypnotherapie – wo ist da denn der Unterschied?

Hypnose und Hypnotherapie sind zwei große Begriffe, die sich um ein und dasselbe Thema ranken, so sieht es zumindest erst einmal aus.

Wenn man genauer hinsieht, dann erkennt man deutliche Unterschiede im Menschenbild und den therapeutischen Ansätzen, die sich dahinter verbergen.

Ein „Hypnotiseur“ macht eben andere Arbeit als ein „Hypnotherapeut“ und worin sich der Unterschied zeigt, darum geht es in diesem Beitrag.

Wie der Begriff selbst schon zeigt, fehlt bei der Hypnose das Wort Therapie. Und so werden von einem „Hypnotiseur“ oftmals zwar interessante innere Zustände hervorgerufen, die allerdings jeglichem Therapieansatz entbehren.

Die Hypnotherapie hingegen kennt vielfältige Interventionen, mit denen sie gezielt Menschen in verschiedenen Problemlagen hilft.

Sie nutzt Ansätze der Verhaltenstherapie, tiefenpsychologischen Denkens und der Gestalttherapie (um nur einige zu nennen), um Menschen zu helfen, ihr Inneres zu verstehen und zu ordnen und ihr Leben zu meistern.

Was hat es schon jemals genutzt, wie ein gackerndes Huhn über eine Bühne zu rennen?

Da gibt es natürlich Nutzen und Spaß, Entertainment und Business. Wir befinden uns im Feld von Bühnenzauberei und der Faszination der vorgespiegelten Wirklichkeiten.

Und für Bühnenzauber gibt es immer zahlende Gäste!

In der Hypnotherapie bekommt eine Menschen jedoch ganz anders als in der Hypnose gezeigt, wie er sich weiterentwickeln kann.

Er bekommt viele hiflreiche Tools und Werkzeuge in die Hand, um mit den vielfältigen Problemen des Lebens umzugehen und sie in Chancen zu verwandeln: Chancen des Wachstums und der Persönlichkeitsentwicklung.

Das Bewusstsein kann sich als Spiegelkabinett oder als wunderschöner Garten präsentieren – die Hypnotherapie hat Interventionen, das eine in das andere zu verwandeln.

Anders als im Fernsehen, ist es jedoch die aktive Mitarbeit des Klienten, die diese Transformation möglich macht. Es ist schließlich auch sein Leben!

Hypnose wirbt oft mit schnell Heilversprechungen, und füttert damit einen Teil in uns, der sich das Verschwinden aller Probleme sehnlichst wünscht.

So verständlich das ist: sie werden nicht verschwinden.

Ein „wegezaubertes“ Symptom hat eine starke Tendenz, sich an anderer Stelle wieder sichtbar zu machen (zum Beispiel als Suchtverschiebung Essen statt Rauchen).

Wer nachhaltig an seiner Gesundheit und seiner psychischen Entwicklung interessiert ist, der bekommt mit der Hypnotherapie einen ganz anderen Weg aufgezeigt, mit dem er sich selbst helfen kann, indem er lernt, sich selbst zu verstehen.

Viele Klienten kommen in die Praxis mit dem Wunsch nach Hypnose, und das ist verständlich und berechtigt.

Sie bekommem im besten Fall eine Tür geöffnet, hinter der sich die ganze facettenreiche Welt ihres Bewusstseins und Unbewusstseins verbirgt, welche sie auf eine nie zuvor Gesehenes Abenteuer einlädt.

Anstatt sich in der Hypnose unter das Chirurgenmesser mit zweifelhaftem Ausgang zu legen, bekommen sie in der Hypnotherapie die Taschenlampe in die Hand und werden auf die ganz eigene innere Reise geschickt.

Lust bekommen? Dann melde dich bei mir!

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