Winterdepression Teil 2 | Hypnose & Hypnosetherapie Berlin
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Winterdepression Teil 2

Winterdepression

Winterdepression Teil 2

Ich hoffe, du hast gut aufgepasst im ersten Teil und erinnerst dich noch daran, dass es hauptsächlich darum geht, den Mangel an Licht auszugleichen, und vielleicht hast du schon den ein oder anderen konkreten Tipp umgesetzt aus Teil Nummer 1.

Hier im Teil 2 möchte ich dir etwas über die wichtige Rolle der Bewegung bei der Winterdepression erzählen, diese ist ausschlaggebend für unser Glück und unsere Zufriedenheit. Wir wissen aus vielen neueren Studien, dass Bewegung mit Glück und Glücklichsein zusammenhängt.

Ein ganz tolles Interview mit Sportmediziner Dr. Martin Halle findet sich übrigens hier.

Es gibt Studien dazu, die uns zeigen, dass sowohl Menschen, die sich gerade bewegen, also im Tagesablauf gerade aktiv sind, in dem Moment glücklicher und zufriedener sind, als wenn sie zum Beispiel sitzen oder liegen. In diesen ganz akuten Momenten kann ich schon etwas umschalten und mein Befinden verbessern, indem ich einfach in Bewegung komme. Ist das nicht toll? Und es ist gleichzeitig so, dass Menschen, die sich in ihrem Alltag mehr bewegen auch über eine größere Lebenszufriedenheit verfügen also ist Bewegung sowohl kurzfristig als auch langfristig ganz stark verknüpft mit Glück und Zufriedenheit. Menschen, die sich mehr bewegen, sind zufriedener und glücklicher.

Jetzt kann man natürlich fragen: Wie ist das mit der Winterdepression? Hat diese Erkenntnis, die durch Studien so gut belegt ist, überhaupt eine Auswirkung auf Depressionen? Oder stehen depressive Verstimmungen außerhalb davon?

Die gute Nachricht ist, dass wir über neue Studien wissen, dass Sport nicht nur den Körper verändert (das wissen wir schon lange) sondern auch die Psyche des Menschen.

Diese Studie zeigt, dass Menschen, die keinen Sport machen zu 75 % eher an einer Depression erkranken als Menschen, die fit sind.

Das heißt, Studien zeigen uns ganz klar, dass wir in einen Auftrag haben, dass wir den Auftrag haben, in Bewegung zu sein, dass wir den Auftrag haben, Bewegung in unseren Alltag einzubauen und dass das Glück dann folgt.

Was mir wichtig ist, ist dir zu verstehen zu geben, dass es sich nicht um Sport handelt, dass du nicht plötzlich ins Fitnessstudio gehen muss oder sportlich sein musst oder irgendwelche Leistungen steigern sollst. Du sollst dich bewegen! Es ist vollkommen in Ordnung, wenn du raus gehst und ein Spaziergang machst. Es ist vollkommen in Ordnung, einfach an die frische Luft zu gehen. Auch das zählt schon als Bewegung. Deine Aufgabe ist es zu schauen, wo du diese kleinen Schritte machen kannst (vielleicht erstmal nur fünf Minuten zehn Minuten Bewegung finden, die für dich passt, die dich glücklich macht, die dich erfüllt, die dir gefällt, die zu dir passt.

Für den einen ist das vielleicht eher das Fahrradfahren, für den nächsten ist es vielleicht das Trampolin, und für den übernächsten ist es sein Seilspringen und der nächste wiederum geht Fußball spielen oder ähnliches dann gibt es wieder welche, die gehen einfach draußen im Wald spazieren.

Das alles ist eben gar nicht ausschlaggebend. Ausschlaggebend, das zeigen uns diese Studien ja so deutlich ist, dass du dich bewegst.

Du kannst der da kleine Helfer holen, eine App auf deinem Smartphone, die dich täglich daran erinnert, ich habe diese App in meiner Gehirnsoftware installiert: Ich hab ich hab mir einfach ganz klar die Vorgabe gesetzt, dass ich mich jeden Tag bewege. Für mich heißt das, dass ich entweder etwas eine halbe Stunde Fahrrad fahre oder Trampolin springen, was ich sehr gerne mache oder frei tanze, was eine der Leidenschaften meines Lebens geworden ist. Freies Tanzen war für mich ein Türöffner, die Erkenntnis, dass Bewegung etwas ganz Bereicherndes, Lustvolles, Freudiges ist. Wegzukommen von dem Glaubenssatz: Bewegung ist anstrengend, Sport ist anstrengend, man kann die gut genug oder nie sportlich genug sein, dieser ganze blöde Leistungskram, der bei mir vielleicht noch aus dem Sportunterricht nachgehangen ist.

Deine Aufgabe ist es dich diesen Glaubenssätzen zu stellen und sie loszulassen und dir eine Sportart oder Bewegungsform zu suchen, die für dich Spaß macht, denn das ist der Weg hinaus aus der Winterdepression.

Für mich ist der freier Tanz so etwas, wo ich meinen Körper den Raum geben, sich zu bewegen und plötzlich unglaublich viel Energie da ist und ich vergesse ich, dass ich überhaupt in Bewegung bin („bösen, anstrengenden Sport mache“) weil es einfach komplett nebensächlich wird und die Freude im Vordergrund steht.

Musik ist natürlich auch sehr unterstützen, weil es Energie bringt (Musik wird auch eingesetzt in der Therapie von Winterdepression und Depression überhaupt).

Deshalb wird sie auch von vielen Menschen eingesetzt, die in Bewegung kommen wollen, um zum Beispiel beim Joggen mehr Energie zu generieren.

Das heißt du hast folgende Aufgabe: Such dir was, was dir Spaß bringt oder was du dir zumindest gut vorstellen kannst und was keine abschreckende Wirkung auf dich hat. Wenn es ein Spaziergang ist am Anfang an frischer Luft: Super! Keep it simple.

Stell dir ganz kleine Aufgaben. Fünf Minuten, zehn Minuten… aber mache die auch, bringe Regelmäßigkeit rein. Das ist viel wichtiger, als dass du dich lange oder intensiv bewegst.

Die dritte Idee, die du umsetzen kannst: such dir schöne Musik mit irgendwas, was die Energie gibt, bewege dich mit der Musik.

Ich hoffe, dass du sofort überlegt hast was das für dich sein könnte.

Denke dran: es geht überhaupt nicht darum große Ziele zu erreichen, sondern um die Regelmäßigkeit. Stell dir einfach mal eine 90-jährige Oma vor oder einen 90-jährigen Opa, einen alten Mann, eine alte Frau vor, die jeden Morgen ihre 10-15 Minuten Gymnastik gemacht haben (so würden die das sehr wahrscheinlich nennen) und was das über die Jahre für einen Unterschied macht für deren Körper, für ihr Gehirn, für die ganze Koordination, für das Gleichgewicht, für das Wohlbefinden.

Stell dir einfach mal vor, diese Omi, diesen Opi vor, die du sein wirst, wenn du 90 Jahre alt bist und jeden Tag deine 15 Minuten gemacht hast, und was das für einen Unterschied macht!

Es sind wirklich diese 10-15 Minuten pro Tag, die auf die Länge der Sicht in unglaublichen Unterschied machen und das kann dich vielleicht motivieren gleich morgen loszulegen.

Ich wünsch dir dabei auf jeden Fall einen richtig guten Start.

Ich mache es immer so, dass ich mir richtig kleine Ziele setze, aber wenn ich dann erst mal dabei bin macht es Spaß und ich hänge noch ein paar Minuten dran.

Ich nehme mir vielleicht vor zehn Minuten auf mein Trampolin zu gehen und dann passiert es eben, dass ich noch mal fünf oder zehn Minuten dranhänge.

Kann man sich so in diesen bewegten Modus langsam reinsteigern? Ja, klar! Das wichtige ist, dass das Mindset stimmt, und du dich nicht stresst.

Das Wichtigste ist, dass du dich bewegst und dass es dir Spaß macht,  so dass du dran bleibst und so bist du dann auf dem richtigen Weg, um deiner Winterdepression den Garaus zu machen!

Zum freien Tanz gibt es in Berlin Angebote von mir, normalerweise, wenn wir nicht gerade wegen Corona geschlossen haben.

Hier kannst du dich gern mal auf der Webseite umschauen, ansonsten schau super gerne auf meinen Webseiten vorbei, da gibt es viele schöne Angebote für dich, lass dich inspirieren und lebe ein gutes Leben.

Neugierig auf Teil 1 des Winterdepression Spezials? Hier lang!

Kathrin

Hole dir jetzt meinen Gratiskurs „Wichtig, wichtiger, Grenzen setzen“!

Alle meine Angebote unter:

www.kathrin-keller.com

www.lebensenergie.online

www.movement-medicine.berlin

www.hypnotherapie-akademie.de

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