26.06.2013 Die Arbeit mit dem inneren Kind – Vertrauen und Zuversicht lernen durch Hypnose und Hypnotherapie

Dem inneren Kind zu begegnen und ihm aus dem erwachsenen Ich heraus etwas Gutes zu tun, Schutz zu bieten oder liebevoll zu halten, kann ein sehr ergreifendes und verwandelndes Erlebnis im Ablauf einer Hypnose oder Hypnotherapie sein. Es kann das Vertrauen des Kind-Ichs wecken, sich wieder zu öffnen und somit wieder dem Lebensfluss hinzugeben, es kann alte Verletzungen heilen. Es ist wichtig, einem Kind, das Erfahrungen des Alleinsein und der Zurückweisung machen musste, genügend Geduld entgegenzubringen und sein Vertrauen langsam wachsen zu lassen.

Dem inneren Kind kann man in einer Trance überall begegnen. Man kann es aus dem Elternhaus „befreien“, oder auch an einem neutralen Ort treffen. Mythische Orte eignen sich, um nötige Ressourcen zur Verfügung zu stellen (Beispiel: Auf dem Berg sitzend gemeinsam den Sonnenaufgang betrachten. Das hilft, den oft entstehenden „Tunnelblick“ aufzulösen).

Dem inneren Kind kann man vom erwachsenen Ich aus Gutes tun, oder aber einen weiteren Helfer erscheinen lassen (zum Beispiel die Oma oder eine gute Fee).

In der Trancewelt alles möglich!

Das Kind soll die Botschaft bekommen, dass es unterstützt wird, das es gesehen wird, und in besonders traumatischen Fällen, dass es überlebt!

Es kann ihm in schlechten Situationen, in denen es sich befindet, Gutes getan werden, es kann aus dem Schlechten herausgeholt werden, es können ihm Bilder aus seiner eigenen Zukunft gezeigt werden, die ihm Mut machen.

Oft geschieht es, dass das Kind spielen will (logisch eigentlich!). Und es ist wunderbar befreiend mit seinem inneren Kind gemeinsam über die Wiesen zu springen... Das innere Kind, das wieder spielen kann, ist oft verknüpft mit dem Erwachsenen in uns, der seine Lebensfreude und Kreativität wiederfindet. Auch Lachen gehört dazu.

Die Hypnose und Hypnotherapie Sitzungen mit Inneren Kindern sind oft die traurigsten und lustigsten zugleich!

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